Chronik

Die Anfänge…

Bereits in der Zwischenkriegszeit wurde im Dorf St. Donat Theater gespielt und aufbauend auf diese Tradition konnten mit Gründung der Dorfgemeinschaft im Jahre 1948 wieder Menschen für diese Art der kulturellen Betätigung begeistert werden. Unter der Leitung von Willi Marcher wurden die damals gängigen Lustspiele, vor allem aber Volksstücke mit besinnlichem Inhalt, wie „Meier Helmbrecht“ von Ludwig Skumautz, „Heimaterde“ von Edith Müller und ähnliches gespielt.

Nach Übernahme der Spielleitung durch Maria Rainer kamen auch Autoren wie Nestroy, Ludwig Thoma, Sudermann, Douglas und andere auf den Spielplan. Durch Abwanderung und tragische Todesfälle in der Gruppe konnten längere Zeit hindurch nur Einakter bei verschiedenen Anlässen im Dorf gespielt werden.

1993 gab es einen Neubeginn mit Komödien wie „Börsenfieber“, „Die liebe Familie“, „Keine Leiche ohne Lily“ und Nestroys „Jux“.

„Der Fall Irene Heyn“ – ein Frauenschicksal der Nachkriegszeit von Ludwig Skumautz und auch dessen hervorragende Volksstücke „Die Wolscharträuber“ und „Bernhild“ fanden in der Theatergruppe St. Donat eine großartige Interpretation. Das letztgenannte Stück konnte als Freilichtaufführung am Kletzerhof in Blintendorf gespielt werden und brachte der Gruppe auf Grund einer homogenen Darbietung den Fördeungspreis 2000 des Landesverbandes für Amateurtheater in Kärnten. Für einzelne Produktionen konnten auch immer wieder Gastspieler wie Gunvor Drewes (Südkärntner Sommerspiele Eberndorf), Christa Schnürch (Burghofspiele Friesach), Erwin Beiweis und Hermann Traninger (KECK) gewonnen werden.

Die letzten zehn Jahre

2001 übergab Maria Rainer die Spielleitung ihrem Sohn Gerhard, der auch die Obmannschaft übernahm.

Durch das tragische Ableben des Spielleiters und Obmannes im April 2010 musste sich die Gruppe neu orientieren und fand in Evelin Rinner eine Obfrau, die nun ihrerseits bemüht ist, die Tradition weiter zu führen und dem Publikum niveauvolles Theater zu bieten. 2011 wechselte die Theatergruppe auch ihren Aufführungsort  und konnte zuerst in der stimmungsvollen Kulisse des St.Veiter Rathauses ihre Stücke zur Aufführung bringen. Seit 2016 spielen die St.Donater im attraktiven Ambiente des Fuchspalastes, der durch hervorragende Akustik  punktet.

Da die Gruppe bemüht ist, sich stets weiter zu entwickeln und dem Publikum erstklassige Unterhaltung bieten möchte, wird nach Möglichkeit mit professionellen Regisseuren gearbeitet. So konnten die St.Donater seit 2016 den aufstrebenden, jungen Kärntner Robert Putzinger, als Regisseur verpflichten, der mit großem Erfolg sowohl den „Meisterboxer“, als auch die Komödie „Eine Tante kommt selten allein“ inszeniert hat.

Unsere Stücke der letzten 10 Jahre:

2008 Das perfekte Verbrechen frei nach Axel Coppel
2009 Auf der Hausbank Hans Werner
Noatlug Hans Werner
2010 Kathreinfest ein bunter Abend mit Sketches und Einaktern
2011 Im weißen Rössl Ralph Benatzky
2012 Die Wolscharträuber Ludwig Skumautz
2013 Heut Abend tanzt Lysistrate Heinz Rudolf Unger
2014 Pension Schöller Carl Laufs und Wilhelm Jacoby
2015 Der Hypochonder Fritz Schindlecker
2016 Der Meisterboxer Otto Schwartz und Carl Mathern
2017 Eine Tante kommt selten allein Norbert Gröss

Neben diesen abendfüllenden Aufführungen gestaltet die Gruppe Kathreinabende, Pfarrfeste und diverse kirchliche Veranstaltungen mit besinnlichen, unvergesslichen und unterhaltenden Einaktern.

 

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